Arbeiten beim Bauhof in Rettenbach haben begonnen

Noch in diesem Jahr sollen die Maßnahmen abgeschlossen sein


Mit einem symbolischen Spatenstich haben am vergangenen Montag die Arbeiten beim Bauhof in Rettenbach begonnen. An der Ostseite, wo sich derzeit der Splitbunker befindet, entsteht über einem Sandfang eine Betonplatte mit Ölabscheider und Kontrollschacht. Gleichzeitig erhält das bestehende Gebäude an dieser Stelle einen fünf Meter langen Erweiterungsanbau. Damit ist künftig gewährleistet, dass über die Böschung im südlichen Bereich kein Oberflächenwasser mehr zu den unterhalb angrenzenden Anliegern dringt, so Ingenieur Ludwig Kuhn vom Ingenieurbüro Kuhn aus Limbach.  Das gesammelte Regenwasser ermöglicht in Zukunft zudem eine ökologische Reinigung der Bauhoffahrzeuge ohne dabei auf wertvolles Trinkwasser zurückgreifen zu müssen. Weiter entstehen im westlichen Bereich Schüttboxen, gut zugänglich und befahrbar, für eine sortenreine Lagerung von Materialien wie Kies, Split oder Sand. Im selben Zug erhält die rund 550 Quadratmeter große Außenfläche einen zweilagigen Asphaltaufbau.


Rund 180.000 Euro brutto werden die Baukosten betragen. Vorgesehen ist, dass die Maßnahmen noch in diesem Jahr, im Dezember, abgeschlossen sind, je nach Wetterlage voraussichtlich schon früher. Man habe sowohl im Hinblick auf die bisher unzureichende Entwässerungssituation des Geländes, aber auch in Bezug auf die Befestigung und die Gestaltung der Außenfläche des Bauhofs nun eine optimale Lösung in Angriff genommen, betonte Rettenbachs Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast nach dem Spatenstich.  
 



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