Alle Serviceleistungen erledigen Sie in der Geschäftsstelle der VGem. Offingen, Marktstr. 19, 89362 Offingen (Rathaus Offingen)



Aus dem Gemeinderat vom 21.06.2021

Sitzung vom 21. Juni 2021: Für das Nichtentfernen von Hundekot auf gemeindlichen Flächen ist künftig ein Bußgeld fällig

Nachdem das Thema „Verunreinigte Straßen und Plätze durch Hundekot“ in der Vergangenheit mehrfach angesprochen wurde und auch die Appelle mit Schreiben und Aufrufen im Gemeindeblatt an die Hundehalter (dies betrifft nicht alle Hundebesitzer) keinen Erfolg brachten, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 21. Juni beschlossen: Werden die Hinterlassenschaften durch den Hundehalter nicht unverzüglich entfernt, wird dies mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet. Mit dem Beschluss war das Gremium dem Vorschlag der Verwaltung gefolgt. Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast appellierte im selben Zug: Wenn Bürgerinnen und Bürger beobachten, dass ein/e Hundehalter*in die Hinterlassenschaften des Hundes nicht entferne, sollten sie dies bei der Gemeinde melden und bereit sein, als Zeuge auszusagen. Hinsichtlich des Aufstellens von Hundetoiletten oder zusätzlichen Abfallbehältern werden zunächst die Anschaffungskosten, wie auch der Aufwand für das regelmäßige Leeren geklärt. Allen Hundebesitzern, welche die Hinterlassenschaften ordnungsgemäß einsammeln und entsorgen sei herzlichst gedankt.


In der Vergangenheit war auch die Einführung einer Leinenpflicht angesprochen worden. Davon sah das Gremiumjedoch mehrheitlich ab. Gegen auffälliges Verhalten von Hunden oder uneinsichtiger Hundehalter kann jedoch eine Einzelanordnung erfolgen.
Der Glasfaserausbau durch die Firma LEW TelNet befindet sich inzwischen in der Endphase. Dies gilt jedoch nicht für insgesamt neun Flächen im Außenbereich, darunter auch das Naherholungsgebiet Silbersee. Ein Ausbau wäre nach der Bayerischen Gigabitrichtlinie zwar förderfähig, dennoch verbliebe bei der Gemeinde dabei ein Eigenanteil in Höhe von etwa 340.000 Euro. Für die Erschließung des Bereichs Silbersee könnte sich die Gemeinde eines sogenannten Beistellungsmodells bedienen, womit die künftigen Nutzer die passive Infrastruktur bereitstellen und dem Telekommunikationsunternehmen überlassen. Die Gemeinde wäre bereit, den Eigenanteil in Höhe von 12.000 bis 18.000 Euro zu tragen. Zunächst soll mit den Campingfreunden Silbersee und dem Eigentümer des Restaurants geklärt werden, ob auch diese bereit sind, sich zu beteiligen.
In der Sitzung erfolgte auch die Vergabe der Arbeiten zur grabenlosen Kanalsanierung im ersten Bauabschnitt in den Ortsteilen Harthausen und Remshart. Wirtschaftlichster Bieter war die Firma Bendl aus Günzburg, die Kosten in Höhe von rund 124.000 Euro liegen unter dem im Haushalt angesetzten Betrag.


 



« zurück
 

Interne Links



Externe Links