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Aktuelles aus dem Rettenbacher Gemeinderat

Sitzung vom 13. Dezember 2021: Das Bahnprojekt Ulm – Augsburg betrifft auch uns

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

wie wird die geplante ICE-Trasse einmal verlaufen? Bei den derzeit vier verschiedenen Varianten handelt es sich um Machbarkeitsstudien - es sind noch keine Entscheidungen getroffen worden. Verschiedene Kommunen aber haben bereits zum jetzigen Zeitpunkt Position ergriffen. Ich halte es für sehr wichtig, dass auch die Gemeinde Rettenbach dazu Stellung nimmt. Aus diesem Grund haben wir uns in der Dezember-Sitzung damit auseinandergesetzt, welche Variante aus unserer Sicht sinnvoll wäre.


Ich persönlich tendiere zu der „türkisfarbenen Lösung“, die in Höhe von Jettingen-Scheppach in einer geraden Linie in Richtung Ulm verläuft – auch wenn von einigen Kommunen eine autobahnbegleitende Führung favorisiert wird. Mit einer Fahrzeit von 23 Minuten und 38 Sekunden ist der türkisfarbene Streckenverlauf die schnellste Variante, was bei einem solchen Milliardenprojekt ein sehr wichtiges Argument darstellt.

 

Natürlich denke ich auch an unsere Bürgerinnen und Bürger aus Harthausen, die bereits durch die A8 mit einer erheblichen Lärmbelästigung konfrontiert sind. Bei einem Verlauf der Trasse entlang der Autobahn wären diese sowohl während der Bauphase als auch im späteren Betrieb zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Lärmschutzmaßnahmen könnten möglicherweise zu einer Verbesserung beitragen. Aber es gibt im Moment noch keine Fakten oder nähere Details. Aus diesem Grund, und dies war auch der Wunsch des Gremiums, haben wir uns noch nicht explizit auf eine der vier Varianten festgelegt. Sicher aber ist: Die Trasse wird kommen und wir werden in jedem Fall kommunizieren, was für uns oberste Priorität hat: maximaler Lärmschutz entlang der künftigen Bahnlinie und unter Berücksichtigung der bestehenden Infrastruktur.

 

Nach dem derzeitigem Informationsstand und hinsichtlich der dargelegten Aspekte, wäre die türkisfarbene Variante tatsächlich die für unsere Gemeinde sinnvollste Lösung.


Die vergangenen Wochen haben erneut gezeigt: Die Nachfragen nach Baugrundstücken reißen nicht ab. Wir wollen mit unserem neuen Baugebiet „Am Hirtenbach“ zügig vorankommen. In der kommenden Sitzung am 31. Januar wird die Erschließungsplanung vorgestellt. Bis Ende März soll die Vergabe der Aufträge erfolgt sein. Wir rechnen mit einem Baubeginn Anfang Mai. Die Straßenbauarbeiten könnten Ende September abgeschlossen sein.


Nachdem die geplante Gashochdruckleitung „Augusta“ im Bereich des Remsharter Kreisverkehrs auf eine Länge von etwa 300 Meter durch unser Gemeindegebiet führt, ist unsere Gemeinde als Träger öffentlicher Belange an dem Verfahren beteiligt und wir haben dazu Stellung genommen. Sollte es durch den damit verbundenen Baustellenverkehr zu Schäden an unseren Feldwegen kommen, sind diese wieder ordnungsgemäß in Stand zu setzen. Auch der landwirtschaftliche Verkehr sowie unser Kammeltal-Radweg dürfen durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden.


Die gesetzlich vorgeschriebene Überprüfung unserer Spielplatzgeräte hat ergeben, dass sich die Wippe und die Seilbahn auf dem Remsharter Spielplatz in einem Zustand befinden, der so nicht belassen werden kann. Wir wollen nicht, dass sich ein Kind verletzen würde. Zudem stünde die Gemeinde in der Haftung. Wir werden uns bei den Haushaltsberatungen mit einer Ersatzbeschaffung auseinandersetzen und die dazu erforderlichen Mittel berücksichtigen.

Wir werden uns auch in diesem Jahr den Herausforderungen stellen: für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger und für eine lebendige  Gemeinde.

Mögen Sie gesund und zuversichtlich in ein erfolgreiches, glückliches, neues Jahr gestartet sein. Ich wünsche Ihnen für 2022 auf diesem Wege nochmals alles Gute!

Mit den besten Grüßen aus dem Rettenbacher Rathaus

Ihre
Sandra Dietrich-Kast
1. Bürgermeisterin der
Gemeinde Rettenbach



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