Ehrungen beim Krieger- und Soldatenverein Rettenbach

Die Tradition lebt im ältesten Verein des Dorfes fort.

Der älteste Verein Rettenbachs, der Krieger- und Soldatenverein, hatte zu seinem Jahrestreffen geladen. Die Mitglieder entschieden sich bei den Neuwahlen für Heorg Haindl als Vorsitzenden. Zur Seite steht ihm Gerhard Stadler. Auch die weiteren Vorstandsposten wurden gewählt: Manfred Sittenberger führt die Kasse, Franz Feil erledigt das Schriftliche. Die Ehrenmitglieder Rudolf Wiedenmann und Peter Winkler fungieren neben Rainer Mayer und Manfred Motzer als Beiräte.


Sehr erfreut war die Versammlung, dass auch der Nachwuchs bereit ist, sich zu engagieren: Steffen Bucher und Georg Haindl jun. sind neue Beisitzer.

Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast dankte den Verantwortlichen des Vereins: "Die Zusammenarbeit mich euch läuft bestens. Die Gemeinde ist sehr dankbar, dass es euch gibt". Sie wies auf die gelebten Traditionen des Vereins als Teil des gesellschaftlichen Lebens in der Gemeinde hin. Bei der Pflege der Tradition des Böllerschießens, bei Beerdigungen und Volkstrauertagen sowie bei der beabsichtigten Renovierung des Ehrenmals für die Gefallenen dürfe der Verein auf die Unterstützung der Gemeinde zählen. Diesen Punkt nahm Georg Haindl gerne auf. Ein Schwerpunkt der Aktivitäten des Jahres 2018 wird die Restaurierung des Ehrenmals als zentralem Ort des Gedenkens an die Opfer der Weltkriege in Rettenbach sein. Neben der Pflege der Kameradschaft gehören seit den Gründungsjahren die Grabpflege und das militärische Begräbnis zu unseren wichtigsten Aufgaben. Zufrieden ist er daher, dass es dem Verein gelungen sei, mit Steffen Bucher einen Kanonier zu stellen und eine über 100-jährige Tradition zu sichern.

Traditionen werden vor allem von treuen und langjährigen Mitgliedern weitergegeben. Diese zu ehren, ist jedes Jahr unsere dankbare Aufgabe, bemerkte Haindl, als er und Dietrich-Kast zwölf Kameraden des 124 Mitglieder zählenden Vereins für ihre 40-jährige Treue Urkunden überreichten.

Sebastian Weilbach, der neue Geschäftsführer des Bezirks Schwaben des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, sorgte für einen interessanten Abschluss. Er berichtete über die Aufgaben des Volksbundes. Über die Pflege der mehr als 2,7 Mio. Soldatengräber in 46 Ländern rückt zunehmend die Jugendarbeit in den Mittelpunkt. Die Zusammenarbeit mit Krieger- und Soldatenverein sei extrem wichtig. Er bedankte sich beim Verein für die jährliche Haussammlung sowie bei Spendern der Gemeinde, heißt es in der Mitteilung.

Bgmin Sandra Dietrich-Kast (in der Mitte oben) und der neue Bezirks-Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Sebastian Weilbach (ganz links), beglückwünschen den neuen Vorstand und die langjährigen treuen Mitglieder.
Bgmin Sandra Dietrich-Kast (in der Mitte oben) und der neue Bezirks-Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Sebastian Weilbach (ganz links), beglückwünschen den neuen Vorstand und die langjährigen treuen Mitglieder.


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